Autofahren in der Türkei

Wer mit dem Auto in die Türkei fährt, der muss zunächst wissen, dass man dort nicht so viel von Verkehrsregeln hält. Auch wenn die deutschen Verkehrsregeln auch fast alle in der Türkei gelten, hat man den Eindruck, dass dort im Alltag doch eine große Lücke zwischen Theorie und Praxis klafft. Doch irgendwie kommt man schon durch. Wissenswert ist, dass dr Türke, wie auch der Franzose sehr aggressiv fährt und sein Verhalten oftmals unvorhersehbar ist. Das heißt auch bei einer grünen Ampel kann man nicht sicher sein, ob der Querverkehr wirklich zum Stehen kommt. Viele sehen zudem Blinker am Auto nur als Verzierung an und nutzen ihn nicht wirklich, sondern biegen plötzlich einfach ab.

Foto: Reinhold Stehle  / pixelio.de
Foto: Reinhold Stehle / pixelio.de


Hupen

Die Autofahrer in der Türkei strapazieren dabei beim Fahren häufig die Hupe. Denn die Türken hupen gerne und oft, was allerdings nicht gleichbedeutend ist mit dem Hupen in Deutschland. Der türkische Autofahrer will nur auf sich aufmerksam machen, zum Beispiel beim Überholen. Doch wer in der Türkei weiß wie er sich verhalten soll und routiniert ist beim Autofahren, der wird dort keine Probleme haben. Besonders achten sollte man auf der Straße aber auf Schlaglöcher und auf plötzlich am Straßenrand auftauchende Tiere oder Kinder. Dabei fahren viele Urlauber tatsächlich gerne in der Türkei. Denn die Autofahrer dort beharren oftmals nicht auf ihr Recht und sind auch nicht so stur, wie beim Einfädeln. Offenbar weiß man in der Türkei besser, wie man das macht. Konzentration ist aber gefordert, wegen der vielen LKWs, die sich hier auf der Straße bewegen.