Besuch bei La Fenétre

Mein Freund und ich hatten uns letztens relativ spontan dazu entschieden, nach Mauritius zu fliegen. Freunde von uns haben uns von ihren letzten Badeferien Mauritius vorgeschwärmt, denn sie fahren immer mal wieder nach Mauritius, um dort Urlaub zu machen. Die beiden liegen aber auch nur am Strand und so wollten wir unseren Urlaub nicht gestalten. Nur am Strand liegen und in der Sonne braten ist uns zu langweilig und dazu muss man natürlich auch sagen, dass es ein wenig ernüchternd ist, wenn man auf solch einer interessanten Insel zu Besuch ist und nur am Strand liegt. Wir wollten uns die Highlights nicht entgehen lassen und so buchten wir im Voraus ein paar Ausflüge. Insgesamt wollten wir auch nicht nur unsere 3 Wochen auf Mauritius verbringen, sondern und auch noch die anderen Inseln anschauen. La Réunion und Rodrigues, beides Inseln, die auch zu den Maskarenen Inselgruppe gehören, sollen auch sehr interessant sein. Wir haben uns dann dazu entschieden, erst eine Woche auf Mauritius zu verbringen, dann eine Woche auf La Réunion und danach noch eine Woche auf Rodrigues.

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Foto: Unsplash / pixabay

Derzeit sind wir gerade auf La Réunion und diese Insel gefällt uns beiden fast noch besser als Mauritius. In Mauritius sind viele Touristen. Es gibt zwar auch wirklich gute Sehenswürdigkeiten, aber alles ist ein wenig überlaufen. La Réunion ist da schon anders. Nicht so voll und es gibt auch viel zu entdecken. Die Ausflüge hier haben auch eine ganz andere Qualität, weil man nicht das Gefühl hat, es geht hier nur um die Massenabfertigung der Touristen. Meist haben wir auch eher kleine Touren mitgemacht, wo man Dinge fragen konnte und bei denen man gesehen hat, dass die Führer dabei auch noch Spaß haben. An einem Tag waren wir so bei La Fenétre. La Fenétre ist ein beliebter Aussichtspunkt. Übersetzt heißt La Fenétre „Das Fenster“ und so wird klar, um was es geht. Man hat eine ganz tolle Aussicht über den Talkessel des Cirque de Cilaos. Drum herum sieht man die Kraterwände des Piton des Neiges, die mehrere hundert Meter hoch sind. Ein einmaliger Anblick, der im Gedächtnis bleibt, da man selbst merkt, wie klein man doch ist.