Camping – der neue Trend

Camping machen war früher ein bisschen verpönt, vor allem unter den Neureichen. Denn Camping machen das wurde gleichgesetzt mit dem „Arme-Leute-Urlaub“. Das ist heute längst nicht mehr der Fall, auch wenn noch immer viele Verbraucher zum Campingurlaub aufbrechen, wenn sie sich ein Hotel für einen längeren Zeitraum eben nicht leisten können. Doch beim Mieten oder beim Kaufen von Wohnwagen oder Wohnmobil fallen heute auch viele Kosten an, die beachtlich sind. Und daher müsse die meisten doch abwägen, ob sie ein Wohnmobil kaufen oder mieten. Durch die große Anzahl von Campingfans, die es in den letzten Jahren gibt, ist es aber so, dass jeder die Qual der Wahl hat – wenn er denn frühzeitig bucht. Denn angesichts von 26 Millionen Buchungen für Camping-Übernachtungen ist die Auslastung der Campingplätze zurzeit doch sehr groß.

Foto: bluefeeling  / pixelio.de
Foto: bluefeeling / pixelio.de


Jahr für Jahr mehr Camper

Da die Zahl der Campingfans von Jahr zu Jahr steigt, ist es sinnvoll, dass auch die Betreiber der Campingplätze ihre Kapazitäten ausbauen. Und genau das geschieht von Jahr zu Jahr. Jährlich wächst allein in Deutschland die Kapazität durchschnittlich seit 2006 schon um 2,5 Prozent. Da klassische Urlaubsländer wie Marokko. Ägypten und auch die Türkei für viele nicht mehr in Frage kommen, wird das Wachstum in den nächsten Jahren wohl noch sehr viel höher sein. Allein in Deutschland sind zurzeit knapp 1 Million Wohnwagen bzw. Wohnmobile zugelassen. Hinzu kommen noch die Dauercamper und auch die vielen Zelttouristen. Nachwuchst fürs Camping ist auf jeden Fall vorhanden, denn die Situation in der Türkei etc. wird sich so schnell nicht ändern.