Camping – der neue Trend

Camping machen war früher ein bisschen verpönt, vor allem unter den Neureichen. Denn Camping machen das wurde gleichgesetzt mit dem „Arme-Leute-Urlaub“. Das ist heute längst nicht mehr der Fall, auch wenn noch immer viele Verbraucher zum Campingurlaub aufbrechen, wenn sie sich ein Hotel für einen längeren Zeitraum eben nicht leisten können. Doch beim Mieten oder beim Kaufen von Wohnwagen oder Wohnmobil fallen heute auch viele Kosten an, die beachtlich sind. Und daher müsse die meisten doch abwägen, ob sie ein Wohnmobil kaufen oder mieten. Durch die große Anzahl von Campingfans, die es in den letzten Jahren gibt, ist es aber so, dass jeder die Qual der Wahl hat – wenn er denn frühzeitig bucht. Denn angesichts von 26 Millionen Buchungen für Camping-Übernachtungen ist die Auslastung der Campingplätze zurzeit doch sehr groß.

1Foto: bluefeeling  / pixelio.de
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Camping ist wieder salonfähig

Daran, dass die Deutschen verreisen, daran hat sich nichts geändert. Doch in den letzten Jahren ist vor allem das Wohnmobil in den Fokus gerückt. Camper mieten Deutschland liegt entsprechend stark im Trend. Doch die Deutschen möchten es natürlich recht bequem haben und in einem Wohnmobil können Sie meist wochenlang Urlaub machen. Der erste Camper, den es überhaupt gab, war vermutlich Johann Wolfgang von Goethe, der immer sein eigenes Bett dabei hatte und damit im September 1786 von München aus auf Reise nach Italien ging. Seine Kutsche war gemütlich eingerichtet, wie heute ein simpler Wohnwagen – mit Leselampe und Schlafpuschen. Erst in den 1950er Jahren kam Camping aber so richtig in Mode. Doch war Camping ab diesem Zeitpunkt auch der Urlaub „des kleinen Mannes“. Denn Camping kam in den Ruf, dass es sehr billig war. Heute kann man das wahrhaftig nicht mehr behaupten, denn ein Wohnmobil mieten ist wirklich nicht günstig zum Teil.

Foto: Norbert Schmitz  / pixelio.de

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