Das ist Zypern

Wer nach Zypern reist, der sollte ich natürlich über dieses Land ein bisschen informieren. Und hierzu gehört vor allem, dass man auch mal das Wetter und das Klima ein bisschen unter die Lupe nimmt. Denn für die Ferien Zypern muss man sich grundsätzlich nichts Warmes einpacken. Auf Zypern herrscht nämlich warmes Mittelmeerklima. Und das bedeutet, dass hier heiße und trockene Sommer herrschen im Landesinnere und dass es an der Küste eher feuchtwarm ist. Die Winter sind auf Zypern sehr mild und dennoch kann man vereinzelt im Winter auch mal auf den Bergspitzen Ski fahren. Eine Schnee-Garantie für Zypern kann natürlich fürs Buchen nicht versprochen werden. Es gibt Winter, in denen es auch gar keinen Schnee gibt. Die beste Reisezeit sind die Monate April bis Oktober.

Foto: Alexander Dreher  / pixelio.de
Foto: Alexander Dreher / pixelio.de


Kultur im Süden und im Norden

Wer auf Zypern Urlaub macht, der wird dies wohl im südlichen Teil tun. Dieser Bereich von Zypern ist stark vom Einfluss Griechenlands geprägt, auch wenn Zypern nicht zu Griechenland gehört. Man spricht aber auch auf Zypern Griechisch und einige Dialekte. Der Norden von Zypern ist für Touristen so gut wie tabu. Es verirren sich nur wenige über den Grenzzaun hin in den Bereich von Zypern, der von der Türkei kontrolliert wird. Die Ansprüche auf Zypern hat die Türkei mit der Besetzung des Nordteils der Insel im Jahr 1974 nochmals unterstrichen. Im Norden der Türkei gibt kaum Tourismus. Auch aus diesem Grund ist der Norden Zyperns wirtschaftlich schwächer.

Religion und Verhaltensregeln

Die Menschen im südlichen Bereich von Zypern sind entsprechend vom Glauben her griechisch-orthodox. Doch auch hier lebt eine Minderheit an Moslems, vor allem Sunniten und eine Minderheit von armenischen Christen, Maroniten, Katholiken und Anglikanern. Im Norden der Insel sind die Menschen dem Islam zugewandt und teils streng gläubig. Der Glaube hat seinen festen Platz in der Gesellschaft auf Zypern. Die Orthodoxen gehen regelmäßig in die Kirche, die Moslems regelmäßig in die Moschee. Die Touristen sollten die religiösen Sitten und Gebräuche der Insulaner respektieren. Dennoch sind die Menschen sehr herzlich in diesem Land. Zur Begrüßung gibt man sich hier die Hand. Eine Einladung ins Heim der Familien ist eine große Ehre.