Der erste Tag in St. Moritz

Ich liebe es, Wandern zu gehen und so waren mein Mann und ich öfter in den Gegenden im Urlaub, wo es Berge gibt und man ein paar Touren mitmachen kann. Da wir bisher aber noch nie in der Schweiz, besser gesagt im Engadin, waren und uns dort auch einmal die Gegend um St. Moritz anschauen wollten, buchten wir dort ein Wochenende. Mein Mann geht nicht so extrem gerne Wandern wie ich und aus diesem Grund muss man auch immer etwas finden, was ihm an dem Wochenende zusagen könnte. Einen Ausgleich sozusagen schaffen, damit er gerne auch mitkommt. Dieses Mal haben wir uns deswegen für ein Wellness Wochenende angemeldet, bei dem man den halben Tag mit Wellness beschäftigt ist und den anderen halbe Tag selbst Dingen nachgehen kann – in unserem Fall dann dem Wandern. Zuvor hatten wir uns schon über die Sehenswürdigkeiten und die Städte in der Gegend unterhalten, die wir unbedingt anschauen wollten und so war ich schon sehr gespannt darauf, sie nicht nur im Internet, sondern auch im Original zu sehen.

bridge-172761_640

Foto: violetta / pixabay

Scuol wollten wir uns nicht entgehen lassen und auch einen kleinen Abstecher nach Italien machen. Der Nationalpark darf natürlich nicht fehlen und so hatten wir an einem Wochenende doch ein sehr straffes Programm. Zuerst einmal kamen wir ungefähr um 15 Uhr mit dem Auto an und checkten in unserem hübschen Hotel ein. Ich hatte vorher auf den Bildern im Internet schon vermutet, dass das Hotel super sein wird, aber meine Erwartungen wurden um ein Vielfaches übertroffen. Kurz richteten wir uns in unserem Zimmer ein, dann ging es aber auch schon für uns los. Wir wollten uns zuerst die Sehenswürdigkeiten anschauen, die es in St. Moritz gibt, weil sie gleich um die Ecke lagen und so waren wir beim schiefen Turm, beim Rathausplatz und bei ein paar anderen Dingen. St. Moritz ist gar nicht so groß wie ich dachte, aber die Shoppingstraße war wirklich eindrucksvoll. Diese war viel größer, als ich sie mir vorgestellt habe und so konnte ich nicht umhin, sie mir richtig anzuschauen. Meinen Mann setzte ich in der Zeit in ein Café und spendierte ihm einen Kuchen, denn Shoppen mit meinem Mann macht leider wenig Spaß. Danach ging es dann wieder zurück zum Hotel, wo wir den Spa am Abend nutzen wollten.