Entwicklung Tourismus Südtürkei

Der Tourismus ist in der Türkei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. 2015 verschob die Türkei die Sommerferien im Land, weil der Tourismus in vielen Landesteilen eingebrochen ist. Schuld daran sind die politischen Unklarheiten, die im Land selbst herrschen, aber auch in den umliegenden Ländern. Der Nahe Osten ist zurzeit ein Pulverfass, in das nur noch bedingt Urlauber kommen. Besonders deutlich wird dies in der Südtürkei, da dieser Teil der Türkei direkt an die die entsprechend betroffenen Ländern grenzt. Dabei hat die Südtürkei sehr viel zu bieten. Sie ist reich an antiken Baudenkmälern und auch an reizvoller landschaftlicher Schönheit. Die Südtürkei ist das Reiseziel für alle, die gerne in der Türkei einen Wanderurlaub machen möchten.

Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de


Ruhige Orte abseits des Massentourismus

In der Türkei gibt es heute nur noch wenige Orte, die vom Tourismus verschont geblieben sind. Dabei ist es vor allem im Süden der Türkei gelungen hier noch einiges an Traditionen zu bewahren und für die Touristen im ursprünglichen Zustand zu erhalten. Wer nicht gerade die großen Badeorte wie Bodrum oder Alanya ansteuert, der kann auch in der Region Lykien wandern gehen. Hier bietet vor allem das riesige Taurusgebirge einiges an Abwechslung. Doch auch Städte wie Side mit seinem tausende von Jahren alten Apollon Tempel ist natürlich sehenswert. Wer nicht möchte, der muss sich hier aber nicht an die überfüllten Strände legen, sondern kann auch in kleinen Buchten seinen Urlaub genießen. Doch die meisten Attraktionen für Touristen finden sich eben in Städten wie Antalya oder in Bodrum, wo die Infrastruktur auch gut ausgebaut ist.