Fahrlehrer müssen sich versichern

Im Rahmen der Autoversicherung gibt es auch einige Varianten. Eine sieht auch die Absicherung der Haftung des Fahrlehrers vor. Gemeint ist die Fahrlehrer Versicherung. Diese muss heute von jeder Fahrschule abgeschlossen werden. Grundsätzlich gilt, dass der Fahrlehrer im Fall eines Unfalls, den sein Fahrschüler verursacht, in die Haftung gerät. Denn es handelt sich beim Fahrschüler um einen Lehrling, der noch nicht über die ausreichende Erfahrung im Straßenverkehr verfügt, so dass er die Einschätzung noch nicht so vollbringen kann wie der Fahrlehrer selbst, der durch das Pedal auf der Beifahrerseite aktiv in das Geschehen eingreifen kann. Diese Versicherung schützt natürlich jede Fahrschule im Falle eines vom Fahrschüler verursachen Crashs vor den großen finanziellen Folgen. Es handelt sich hierbei um eine besondere Art von Absicherung der Haftung für Fahrlehrer und Fahrschule.

Foto: Joujou  / pixelio.de
Foto: Joujou / pixelio.de


Leistungen der Versicherung

Eine derartige Versicherung lässt sich aus mehreren Bausteinen zusammensetzen. Hierzu gehört wie bei der Autoversicherung natürlich die Kfz-Haftpflicht sowie die Teilkasko und die Vollkasko, wobei Vollkasko ratsamer ist. Die Haftpflichtversicherung enthält dabei die marktüblichen Deckungssummen für Sach- und Personenschäden. Ein besonderer Baustein ist dabei aber, dass der Fahrschuleinsatz des Fahrzeuges versichert ist. Wenn der Inhaber von einer Fahrschule seine für den Fahrschulunterricht genutzten Autos über eine normale Versicherungsgesellschaft versichern würde, dann müsste er sicherlich hohe Zuschläge zahlen, weil das Fahrschulauto natürlich von sehr vielen Personen, insbesondere verschiedenen Fahrern genutzt wird. Erstmals 1952 ergab sich die Möglichkeit eine derartige Versicherung abzuschließen. Seither gibt es viele Autos und auch viele Fahrschulen mehr – das Risiko aber ist gleich geblieben für die Fahrschulen.