Mein traumhafter Bungalow

Mein Freund und ich waren im Urlaub. Wir haben uns endlich die Ferien Malediven erfüllt, auf die wir so lange warten mussten. In den letzten Jahren war es ein wenig schwierig, in den Urlaub zu fahren, weil einfach kein Geld da war. Nun aber hatten wir uns entschieden, 5 Jahre auf Urlaub zu verzichten und es danach richtig krachen zu lassen. Das Krachenlassen war dann der Malediven Urlaub und ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt, darauf zu warten, denn mit mehr Geld kann man dort natürlich auch mehr machen und sich jeden Wunsch erfüllen. Die 5 Jahre Warten waren wirklich böse, aber die 3 Wochen auf den Malediven haben diese komplette Zeit einfach entschädigt. Wir haben uns jeden Wunsch erfüllt, nach dem Motto „Wenn schon, denn schon!“. Mein Freund wollte gern einen Wasserbungalow haben und so haben wir uns einen gemietet. Es war einfach traumhaft mit dem Meeresrauschen einzuschlafen. Wer jetzt denkt, dass ein Bungalow klein ist, der täuscht sich gewaltig. Unser Bungalow war ziemlich groß und bestand aus einer offenen Küche mit anschließendem Wohnzimmer, das rundum offen war und zur Veranda gereicht hat.

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Foto: wanthai / pixabay

Dann gab es natürlich noch ein Badezimmer. Das Besondere daran war eine riesengroße Wirlpool- Badewanne, in die man sich jederzeit legen konnte. Badeöle standen auch bereit und so war ich richtig begeistert. Das Schlafzimmer war auch ein Traum: Boxspringbetten, ein riesengroßer Kleiderschrank, ein Schminktisch und alles in strahlendem Weiß gehalten. Ich war total überzeugt von diesem Ressort. Die Veranda an unserem Bungalow ging einmal komplett um den Bungalow herum. Von einer Treppe konnte man direkt in den Indischen Ozean gehen. Es gab natürlich aber auch einen Strand, an dem immer Liegen bereitstanden, die man sich einfach nehmen konnte. Einen Schirm brauchte man nicht, da es genug Palmen gab, die Schatten spendeten und so konnte man seine Zeit hier wunderbar verbringen. Abends sind wir meist im Restaurant essen gegangen und haben danach noch einen Strandspaziergang gemacht. Meist waren wir dabei völlig ungestört, weil die meisten Besucher wohl einfach ihren Abend im Bungalow verbracht haben, aber wir konnten uns die Insel in der Dunkelheit einfach nicht entgehen lassen.