Tauchen bei Baie aux Tortues

Auf Mauritius hatte ich mich zu einem Tauchkurs angemeldet. Ich war den Tag zuvor Schnorcheln gewesen und fand die Unterwasserwelt einfach faszinierend. Tauchen wollte ich sowieso schon immer einmal ausprobieren und Mauritius ist natürlich der perfekte Ort dafür. Tauchen kann man am besten am Strand von Le Morne und im Nordwesten der Insel in Pointe aux Piments. Hier gibt es eine unsagbare Anzahl an viele Fischen und anderen Meeresbewohner, sodass man aus dem Staunen gar nicht herauskommen kann. Die Korallenriffe und Pflanzen reichen aber auch schon vollkommen aus, um fasziniert zu sein und so freute ich mich auf meinen Tauchgang. Besonders schön soll auch die Bucht bei Baie aux Tortues sein, die zum ersten Meeres-Nationalpark ernannt wurde. Hier kann man Tauchen so viel man möchte und auch Schnorcheln gehen. Dahin führte mich auch mein kleine Tauchgang mit der Tauchgruppe. Wir fuhren mit dem Auto eine halbe Stunde, bis wir in Baie aux Tortues angekommen sind.

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Foto: iricoyh / pixabay

Dort packten wir uns in unsre Taucheranzüge, bekamen eine kleine Einweisung und fuhren mit dem Boot hinaus auf das offene Meer. Mir war ein wenig mulmig zu mute, weil ich noch nie Tauchen gegangen bin, aber ich hatte natürlich auch wirklich Lust darauf. Rückwärts ließen wir uns über die Bootreling fallen, als wir angekommen sind und schon war meine Angst wie weggeblasen. Unter Wasser ist eine so schöne Welt, die man fast gar nicht glauben kann. Überall waren kleine und große Fische zu sehen. Es gab Seesterne und Seepferdchen und es war alles kunterbunt. Das hätte ich nie für möglich gehalten.