Unser Ausflug zum Topkapi Palast

Vor kurzem wollte ich mit meinem besten Freund Last Minute Türkei Reisen buchen. Wir wollten uns einmal ein wenig die fremde Kultur anschauen und in die Traditionen eintauchen. Ein Besuch im Topkapi Palast war daher für uns Pflicht. Hier treffen Tradition und Moderne aufeinander und das obwohl der Topkapi Palast auf eine sehr lange Tradition zurückblicken kann. Im 14. Jahrhundert wurde er gebaut, hatte aber noch nicht seine ursprüngliche Form wie heute. In den Jahrhunderten wurde er oft verändert und renoviert und irgendwann hat er seine Form, die wir heute kennen und sehen erreicht. Seit Anfang des 18. Jahrhunderts wurde er nun nicht mehr verändert. Früher war es Tradition nicht nur ein großes Gebäude zu bauen, sondern mehrere kleine auf einem Grundstück, die alle dazu gehören. So ist der Topkapi Palast 69 Hektar groß und es gibt wirklich vieles anzuschauen. Kleine und große Häuser tummeln sich. Rund 5000 Bewohner gab es früher allein im Palast und somit war der Topkapi Palast eine kleine Stadt hinter der Mauer. Der Name des Topkapi Palast kommt übrigens von der Kanonengießerei, die sich direkt im Palast befindet.

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Foto: Michael Brüggemann/pixelio.de

Zu deutsch heißt Topkapi Palast nämlich Kanonentor Palast. Gegen ein kleines Eintrittsgeld kann man in den alten Topkapi Palast eintreten. Er ist in vier Höfe unterteilt, die jeweils durch eigene Tore erreicht werden können. Schon wenn man das erste Tor passiert hat, ist der ganze Hof sehr eindrucksvoll. Der Anblick wird immer schöner, je weiter man in den Palast vordringt und so kann man seinen Augen fast gar nicht mehr trauen, wenn man den Aussichtspunkt erreicht hat. Von hier hat man einen grandiosen Überblick auf Istanbul. Klar, dass die alten Sultane, die hier lebten und regierten, ihre Stadt sehen wollten. Mein Kumpel und ich standen ewig auf der Aussichtsplattform, denn einen solchen Anblick hatten wir noch nie. Man konnte einfach alles in Istanbul sehen. Der Bosporus war genauso gut sichtbar wie das bekannte Goldene Horn. Einfach wunderschön. Den Anblick werde ich sicherlich nie vergessen. Natürlich haben wir viele Bilder geschossen und eines davon hat es sogar als Poster an meine Tür geschafft. Auf dem Rückweg haben wir uns ein wenig verlaufen und fanden erst nach einer halben Stunde den Ausgang.