Unsere Tour durch den Schweizer Nationalpark

Mein Mann und ich wollten uns unbedingt den Schweizer Nationalpark anschauen und das taten wir dann auch gleich zu Anfang unserer Reise ins Engadin. Wir buchten eine Tour vor Ort und waren froh, dass wir uns gleich der nächsten Gruppe anschließen durften. Ohne Tourguide wäre man sicher aufgeschmissen gewesen, weil das Gebiet vom Nationalpark so groß ist, dass man sich nie allein zurechtgefunden hatte. Zudem gab uns unser Guide viele nützliche Tipps und zeigte uns Tiere, die wir sonst nicht gesehen hätten. Wir waren wirklich froh darüber, die Tour gebucht zu haben. So erfuhren wir allerhand Interessantes über die Gegend und auch über den Park. Der Park wird zum Beispiel wissenschaftlich erforscht. Pflanzenarten und auch Tiere werden beobachtet Gewässer, Böden und Gesteinsformen werden untersucht und kartiert. So haben schon viele Wissenschaftler interessante Entdeckungen gemacht. Diese prachtvolle Flora und Fauna konnte nur dadurch entstehen, weil keine Menschen mehr in den natürlichen Vorgang der Natur eingegriffen haben.

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Foto: Paul-Georg Meister / pixelio.de

So können auch einmal abgestorbene Zweige herumliegen, die jedoch nicht weggeräumt werden, weil untersucht wird, wie die Natur mit sich selbst klarkommt. 1914 gründete man deswegen den Schweizer Nationalpark. Grund dafür war aber auch eine Angst vor der Zukunft, denn die war damals wegen des Kriegs ungewiss. Man machte sich Angst um den Planeten und schuf so ein Reservat, wo er geschützt werden sollte. Man beließ alles so, wie es war. Sogar als 1951 ein Waldbrand entstand, griff der Mensch nicht ein und so zeigte sich, dass die Natur selbst für sich sorgen kann, ohne dass der Mensch eingreifen muss.