Unterschiedliche Gegenden in Oman

Letztes Jahr im Oktober war ich mit meiner Freundin in Oman. Wir wollten es uns ein paar Wochen bei einer Rundreise gut gehen lassen und das ganze Land sehen. Da Oman von Gegend zu Gegend sehr unterschiedlich ist, hatten wir uns einen Landrover gemietet, mit dem wir durch das Lang gefahren sind. Uns hat das wirklich großen Spaß gemacht und wir haben auch wirklich viel gesehen. Schön bei Oman ist, dass das kulturelle Erbe der alten Zeit noch vorhanden ist. Nicht wie in Dubai gibt es nur noch Hochhäuser und Touristen, sondern viel mehr zu sehen, als man eigentlich erwartet hat. Ich habe gedacht, dass es mehr Touristen gibt, aber tatsächlich haben wir selten welche gesehen. Es gibt hier noch eine unverfälschte Kultur, die man anschauen kann, es gibt Gebirge, auf denen es sogar schneit, obwohl sonst rund 40 Grad in Oman herrschen und fast unberührte Wüsten, weil hier einfach nicht viele Touristen mit ihren Autos durch die Wüste fahren. Anders übrigens als in Dubai, wo man alle paar Meter jemanden bei einer Tour treffen kann. Wen diese Gegebenheiten noch nicht überzeugen, der sollte einfach nur an die 1700 Kilometer lange Küste denken, die ganz unverbaut ist und an die man sich jeder Zeit legen kann.

royal-1548901_640

Foto: baillif / pixabay

Von einer dieser Küsten aus soll Sindbad damals gestartet sein, um seinen Handel zu treiben. Später kamen hier auch die Portugiesen und Briten an, um ihre Kolonialherrschaft zu starten. Es gibt in Oman mehr als 400 Festungen zu sehen und so weiß man, dass Oman eine bewegte Vergangenheit hatte.