Wie komme ich an eine günstige Versicherung?

Versicherungen sind eine teure Angelegenheit. Aus dem Grund überlegen viele Verbraucher, wie sie die Kosten Jahr für Jahr reduzieren können. Wenn sich die Autoversicherung nicht durch Rabatte oder durch die Rückstufung wegen Unfallfreiheit günstiger machen lässt, bleibt nur noch die Möglichkeit, dass der Selbstbehalt erhöht wird. Heute ist es im Rahmen der Autoversicherung üblich einen Selbstbehalt zu vereinbaren. Allerdings sollte dessen Höhe mit Bedacht gewählt werden. Die Versicherungen selbst schlagen einen geringen Betrag von 300 Euro bzw. 600 Euro vor, während es natürlich auch noch die Möglichkeit gibt diesen Selbstbehalt individuell festzulegen oder auf über 1000 Euro zu erhöhen. Doch Vorsicht: Der Selbstbehalt wird bei jedem Schadenfall fällig, den man der Versicherung meldet.

Foto: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de
Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de


Selbst an die Werkstatt zahlen

Damit der Selbstbehalt nicht fällig wird, ist es ratsam kleine Versicherungen bis zur Höhe des Selbstbehalts auf jeden Fall selbst an die Werkstatt zu zahlen. Dies ergibt sich auch daraus, dass die Werkstatt je nach Versicherungsvertrag eh in der Höhe des Selbstbehalts die Kosten direkt mit dem Versicherten / Autohalter abrechnet. Doch auch über den Selbstbehalt hinaus kann man die Kosten für eine Reparatur am Auto natürlich selbst tragen. Der Vorteil ist hier, dass hierdurch kein Versicherungsfalle entstanden ist, der in der Regel automatisch zur Höherstufung in der Versicherung im Folgejahr führt. Der Versicherung muss man natürlich melden, dass man einen Schaden hatte. Denn ansonsten kann sich die Versicherung bei einem weiteren Schaden, der über sie abgewickelt werden soll, weigern. Grund: Man hat seine Obligenheitspflichten als Versicherter damit verletzt.